Ziel der natürlichen Hufbearbeitung sind gesunde, leistungsfähige Hufe, die keinerlei Schutz benötigen. Dennoch gibt es Situationen, in denen ein Hufschutz nötig ist und dann auch zum Einsatz, z.B. in Form von Hufschuhen, kommen sollte.

 

Einige Gründe für temporären Hufschutz können sein:

  • Das Pferd läuft fühlig.
  • Das Pferd leidet an einer Huferkrankung z.B. Rehe oder hat eine Verletzung.
  • Aufgrund zu hoher km-Leistung geht der Abrieb über das natürliche Maß hinaus und das Pferd kann das Wachstum des Hufes nicht an die plötzliche Abnutzung anpassen.
  • Die Umstellung von Beschlag auf Barhuf, da auch hier der Huf noch nicht an den nun vorhandenen Abrieb angepasst ist.

 

Hufschuhe bieten gegenüber Eisen den Vorteil, dass sie in der Regel nicht zeitweise am Huf angebracht werden. In seiner „Freizeit“ kann das Pferd barhuf laufen. Der Hufmechanismus bleibt auch während des Tragens der Hufschuhe erhalten. Aufgrund der Entwicklung bieten Hufschuhe heutzutage den gleichen Rutschwiederstand wie der Huf an sich und man kann mittlerweile für fast jeden Huf ein passendes Modell finden. Ein weiterer Vorteil liegt in der, trotz relativ hoher Anschaffungskosten, preislich günstigeren Variante im Vergleich zum Hufbeschlag, denn Hufschuhe können auch bei täglicher Nutzung ein Jahr und länger halten.

 

Hufschuhmodelle, die ich, je nach Hufsituation, verwende:

  • EQFU Joggingschuh All Terrain, Ultra, Performance und Ultimate
  • Renegade und Viper Hufschuh
  • Old Mac G2 und New Mac
  • Easyboot Glove Backcountry
  • Easyboot Trail und New Trail
  • Easyboot Glove
  • Easyboot RX Krankenschuh

Aus Platz- und Kostengründen habe ich natürlich nicht jedes Hufschuhmodell in jeder Größe immer dabei. Vor Ort können wir aber nach Analyse der Hufsituation das passende Model herausfinden und wenn nötig bestellen.

 

In Ausnahmefällen biete ich auch als kurzzeitigen alternativen Hufschutz EasyShoe Klebebeschlag oder Equicast Gipsbandagen an.

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© NHC Barhufpflege Vera Kleinert